Handicaps

 

behinderte Menschen werden  genauso Betrogen und Belogen. Ein Video zum Nachdenken!

 

Spastik - was ist das - woher kommt diese Behinderung?
 
Hierfür gibt es unterschiedliche Ursachen, wobei in den meisten Fällen ein Sauerstoffmangel unter der Geburt ursächlich ist. Dieser kann entstehen, wenn die Sauerstoffversorgung über die Nabelschnur unterbrochen ist, aber die eigenständige Atmung noch nicht einsetzen kann (d.h. der Kopf sich noch im Geburtskanal befindet) oder es zu einem Herz-Kreislauf-Stillstand kommt.
Vorweg sei bemerkt, dass eine Spastik keine Krankheit, sondern immer ein Symptom einer Schädigung oder Erkrankung des ZNS ist. Spastische Lähmungen zeigen sich in sehr unterschiedlichen Variationen und Intensitäten, die von minimalen, kaum beeinträchtigenden Bewegungseinschränkungen bis hin zu schwersten körperlichen Behinderungen reichen. Dabei hat jeder Patient sein eigenes spastisches Muster. Ein solches stellt beispielsweise die Wernicke-Mann-Haltung dar. Je nach Lokalisation der Lähmung unterscheidet man:
Bei mir ist es:
Tetraspastik / spastische Tetraparese = alle vier Extremitäten sind spastisch gelähmt; daneben können auch Hals- und Rumpfmuskulatur betroffen sein.
Dazu zählen Sprachstörungen, wie langsame und/oder undeutliche Artikulation (Dysarthrie).
Neben erhöhtem Muskeltonus und Dehnungswiderstand treten in den meisten Fällen auch „andere Symptome wie Muskelparesen und Verlangsamung des Bewegungsablaufs, gesteigerte Muskeleigenreflexe und pathologische Fremdreflexe“[1] auf.
Beim Vorliegen einer angeborenen spastischen Behinderung bleiben frühkindliche Reflexe erhalten, die bei Gesunden innerhalb des ersten Lebensjahres unterdrückt werden. Ein solches Beispiel ist der Palmarreflex (ein Greifreflex), bei dem ein Berühren der Handinnenfläche ein sofortiges Schließen der Hand auslöst. Ein weiterer pathologischer Reflex, der kennzeichnend für eine Schädigung der Pyramidenbahn ist (Pyramidenbahnzeichen), ist der Babinski-Reflex.
Eine Spastik geht hingegen nicht zwangsläufig mit geistigen Behinderungen einher. Manchmal wirken Betroffene in ihrer Lern- und Kognitionsfähigkeit eingeschränkt, was jedoch nicht auf einem Intelligenzdefizit beruht, sondern an der motorisch bedingt verlangsamten Reaktion liegt (zum Beispiel Antwort auf Frage).
Die Verkrampfung der Muskulatur ist tageszeitlichen Schwankungen unterlegen. Zusätzlich kann sie durch verschiedenste Reize der inneren und äußeren Umgebung spontan verstärkt werden. Hierzu gehören die Dehnung der Muskeln selbst, Signale aus den Eingeweiden, zum Beispiel Blasenfüllung, Umgebungsbedingungen wie Wärme, Feuchtigkeit, Berührungen oder psychische Einflüsse, zum Beispiel große Freude, Angst, Ärger oder Depression. Es können Schmerzen hinzutreten, die vor allem im akuten Spasmus sowie bei passiver Dehnung der spastischen Muskeln sehr stark sein können.
In einem Skelettmuskel mit intakter Nervenversorgung bleibt bei willentlicher Entspannung eine leichte Restspannung (der physiologische Muskeltonus) bestehen. Diese kann der Untersucher spüren, wenn er Gelenke im Körper eines zu Untersuchenden durchbewegt, ohne dass der Untersuchte dabei aktiv mitarbeitet – der Untersucher beugt und streckt zum Beispiel einen Arm oder ein Bein. Stellt er fest, dass er dafür mehr Kraft als gewohnt benötigt und die Steifigkeit, gegen die er anarbeitet, zum Ende einer jeweiligen Bewegungsrichtung und je schneller er versucht, die Bewegung durchzuführen, noch größer wird, bezeichnet man dies als Spastizität. Bei diesem Beugeversuch kann man oft das so genannte Taschenmesserphänomen beobachten: der als Ausdruck der spastischen Tonusvermehrung erhöhte Widerstand lässt plötzlich nach und der betroffene Muskel kann nun weiter gedehnt werden. Im Zusammenhang mit spastischen Tonuserhöhungen treten häufig auch pathologische Reflexe sowie Pyramidenbahnzeichen auf.
Gelenkdeformitäten treten besonders häufig am Fußgelenk und an der Hüfte (Hüftluxation) auf. Dadurch können entzündlich-degenerative Gelenkschäden wie Arthritis und Arthrose begünstigt werden. Eine Skoliose (seitliche Krümmung der Wirbelsäule) tritt vor allem dann auf, wenn eine Körperhälfte stärker von der Schädigung betroffen ist als die andere.
Êine spastische Lähmung ist nicht MEDINISCH heilbar!
Auf Grund meines Krankheitsbildes kann ich weder selbstständig laufen, stehen, auf große WC gehen (Blaseninnhalt kann ich in einer Ulrinflasche leeren.), Essen zubereiten, aber selbstständig essen. Ich kann mich kaum alleine an - und auskleiden, muss gewaschen werden und ins Bett und aus dem Bett geholt werden.
Aber ich kann mein Leben weitesgehend geistig selbstständig organisieren. Das bedeutet: ich bin voll Geschäftsfähig!
Auch meine Sexuallität kann ich weitesgehend selbstständig steuern.
Eine Randerscheinung meiner Behinderung ist noch: Leichte Decken (zum Schlafen!) sind sehr  schnell fortbewegt. Ich brauche also Federbetten, die leider immer weniger werden...
Soweit zu mir!

 
 
 
 
 

 Leider nicht im Deutsch erhältich, doch sehr beeindruckend! Aber klickst mal drauf!
 

zurück zur ersten Seite
Leider gehen im Laufe des Jahres auch mal Videos und Bilder fremder Links verloren und ich merke es nicht. Dafür meine Herzliche Entschuldigung. Bitte schreibt mir eine Mail, wenn Ihr so etwas bemerkt und ich werde es ändern.
Danke für alles und jedem ehrlichen Hinweis!
powered by Beepworld